Sozialzentrum Frastanz

Der Bestand aus den Sechzigerjahren war nicht mehr pflegegerecht: die Zimmer zu klein, die Gemeinschaftsflächen unzweckmäßig. G & H setzen sich im Wettbewerb um die Verbesserung dieses Zustandes durch: sie legten jeweils drei alte Zimmer zu zwei neuen zusammen, legten die Küche und den Speisesaal vom alten Straßentrakt in den neuen, rechwinkelig dazu angeordneten Hintertrakt. Ergänzt mit Cafeteria und Aufenthaltsbereich ergibt das mit dem südseitig vorgelagerten Garten einen attraktiven öffentlichen Erdgeschossbereich. Von der Straße sichtbar wird der Umbau vor allem durch die Auskragung des dreigeschossigen Erschließung über die alte Fassadenflucht, gewissermaßen ein für die Bewohner wichtiger Aussichtserker auf das Dorfleben. Die dienstbare und nichtsdestoweniger architektonisch eindringliche Umformung des Altenwohnheims erweist sich als befriedende Überbrückung der menschlich prekären Bruchstelle zwischen Erwerbs - und Altersalltag.

Baudaten

Bauherr Marktgemeinde Frastanz
Ausführung 1994–1996
Umbauter Raum 16.947 m³
Bruttogeschoßfläche 5.226 m²
Nettofläche 3.913 m²

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