Büro – und Geschäftsgebäude Busplatz – Feldkirch

Der Busbahnhof am Westrand der Altstadt ist wichtiger Teil der Verkehrinfrastruktur für Feldkirch. Hier treffen sich regionale Buslinien („Landbus“) mit innerstädtischen („Stadtbus“), hier wogt der Durchzugsverkehr Richtung Liechtenstein. Für den Zugang zum Stadtzentrum ist daher die Unterführung der Liechtensteinerstraße bedeutsam. Nördlich des zuletzt abgenutzt wirkenden Busplatzes befindet sich das Bischöfliche Palais, südlich eine Schule und westlich erhebt sich unmittelbar die grüne Flanke des Ardetzenberges. In einem offenen Wettbewerb hat sich das Projekt von G & H & U durchgesetzt, weil es für das Raumprogramm und die städtebauliche Situation die schlüssigste Antwort gab. Ein als vierseitiges Prisma auf Trapezgrundriss aufgebauter Dreigeschosser wird den Busplatz nach Norden abschließen. Die Traufhöhe orientiert sich an der Schule; der Blick auf den Stadtberg bleibt frei. Das Erdgeschoss ist arkadiert, um den Wartenden und den Passanten ein wettergeschützes Vorfeld zu bieten. Die Busse reihen sich entlang der Anlegekante, die Zu- und Abfahrt erfolgt um die in Platzmitte gelegenen Rampen der Tiefgarage. Die Verkehrflächen werden in Kontrast zu den innerstädtischen Plätzen gestaltet werden.

Baudaten

Arge mit Walter Unterrainer
Bauherr Innova + Hilti & Jehle
Ausführung 2001–2003
Umbauter Raum 9.651 m³
Tiefgarage 19.141 m²
Bruttogeschoßfläche 2.414 m²
Nettofläche 1.983 m²

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